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Waltensburg zwischen «Skylla und Charybdis»?

|   Zu Gast in Vuorz

Referat historic biling (romontsch e tudestg) cun Jan-Andrea Bernhard

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Il vischinadi ed il cumin da Vuorz sefuorma, sesviluppescha e selimitescha – naven dil temps dalla reformaziun entochen la fin d’Ancien Régime (1526–1815)

Waltensburg zwischen «Skylla und Charybdis»?

Waltensburg wurde in den 1530er Jahren als einzige Fraktion des oberen Teils der Surselva reformiert. Dies war einer der Gründe für die starken Verbindungen zwischen "Uors" – so der Name der Gemeinde bis ins 20. Jahrhundert – und anderen reformierten Dörfern der Gruob.

1734 vermochte die Nachbarschaft Waltensburg die letzten Rechte der Herrschaft über Munt S. Gieri loszukaufen und sich so definitiv vom Kloster Disentis zu befreien. Danach wurde Waltensburg zu einer eigenen reformierten Gerichtsgemeinde, während die katholischen Nachbarschaften weiterhin zum Kloster Disentis gehörten.

Jan-Andrea Bernhard (1971), Prof. Dr. theol., VDM, studierte Klassische Philologie, Theologie und Osteuropäische Geschichte.
Anschliessend war er Visiting Professor im rumänischen Klausenburg.

Seit 2013 ist er Lehrangestellter für Kirchengeschichte sowie Osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich und Initiator sowie Mitarbeiter verschiedener Forschungsprojekte. Seine Interessen betreffen die frühneuzeitliche Theologie-, Kirchen-, Buch- und Kommunikationsgeschichte.

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Ort: Uclivetta, Hotel Ucliva. Reservation empfohlen.

Eintritt: Kollekte, Empfehlung: Min. CHF 20.- pro Person

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